von Martin Kalinowski | Jan. 19, 2021 | Spenden
GROSSHÄNDLER IN KRONSHAGEN STIFTET MASKEN!
Nachdem die Palliativnetz HORIZONT gGmbH bei dem Kronshagener Großhändler „Kronsguard“ FFP2 Masken bestellen wollte, reagierte der Geschäftsführer Gerhard Schwarzat so kurz vor Weihnachten sehr überraschend. Er sah sich die Webseite an und entdeckte den Spendenaufruf und entschied schnell für sich, dass es hier eine gemeinnützige Organisation ist, die von jeglicher Unterstützung profitieren könne, gerade in diesen schweren Zeiten. Somit wurde aus einer Bestellung dann eine Spende an die Palliativnetz HORIZONT von 5000 MNS-Masken, die wiederum Patienten und deren Angehörigen zugute kommen sowie Mitarbeitern des Netzwerks. Die Firma Süverkrüp stellte kostenlos einen Mercedes Kleintransporter für diese Aktion zur Verfügung und die Auszubildende Frau Huberny brachte die Pakete mit den Masken am 22. Dezember 2020 in Rendsburg direkt vorbei. Die Geschäftsführung und das gesamte Team von Palliativnetz HORIZONT sagen: Vielen Dank an Herrn Schwarzat für diese großzügige Spende, vielen Dank an die Firma Süverkrüp für die spontane Unterstützung.
von Martin Kalinowski | Jan. 11, 2021 | Pressemitteilung
Nach einem Jahr verlässt der zweite Geschäftsführer und Mitbegründer von Palliativnetz HORIZONT Michael Busch zum 31.12.2020 das Unternehmen. Ute Lieske wird von den Gesellschaftern und dem Aufsichtsrat als alleinige Geschäfstführerin bestätigt. „Ich habe mich immer auf mein Team verlassen können und freue mich auf jeden, der dieses Team unterstützen möchte. Ich sehe der Entwicklung unseres Unternehmens positiv entgegen“, so Ute Lieske auf die Frage hin, wie sie die Entwicklung des Unternehmens in der Zukunft sieht. „Die Verantwortung wächst mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Team und wir sorgen für einfache und übersichtliche Strukturen im Unternehmen. Das erleichtert uns allen die Zusammenarbeit und verbessert somit die Qualität, die direkt den Patienten und deren Angehörigen zu Gute kommt.“
von Martin Kalinowski | Dez. 23, 2020 | Briefe
Lesen Sie den Brief von Dr. Turowski im Ganzen hier
Das Team von
Pallitivnetz HORIZONT gGmbH
Hospizarbeit aus Sicht der Palliativmedizinerin
Seit 2014 betreue ich als Palliativmedizinerin Patienten im Raum Gettorf auf Ihrem letzten Weg. Beim Palliativnetz HORIZONT bin ich Teil eines spezialisierten Netzwerks aus Koordination, Palliativärzten, palliativen Pflegekräften, Psychoonkologin, Sozialarbeitern, ehrenamtlichen Hospizbegleitern, Apotheken und Sanitätshäusern. Wir versorgen gemeinsam in enger Kooperation mit Hausärzten und ambulanter Pflege Patienten im gesamten Kreis Rendsburg-Eckernförde. Bei einer meiner Begleitungen im Herbst wurde ich vom Sohn eines Verstorbenen gebeten, über unser Team zu berichten.
Die meisten Menschen wünschen sich, bis zuletzt in ihrem vertrauten Umfeld bleiben zu können. Jedoch sind manchmal bei schweren Erkrankungen Symptome am Lebensende so belastend, dass die allgemeine ambulante Versorgung nicht zur Linderung ausreicht. Damit diese Patienten dann nicht ins Krankenhaus müssen, bringen wir die spezialisierte palliativmedizinische Versorgung nach Hause (SAPV). Aus einer Hand schaffen wir den Rahmen für eine bedarfsgerechte und maßgeschneiderte Versorgung. Dies umfasst unter anderem Bereitstellung von Hilfsmitteln, Kontrolle belastender Symptome und 24 Stunden Rufbereitschaft für Krisen. Im Zentrum bleibt jedoch der Mensch selbst mit seinem einzigartigen Lebensweg, seiner Geschichte und seinen Wünschen. Es ist unser Ziel, Menschen in ihren Familien so zu begleiten, dass sie nicht nur in Frieden sterben, sondern vor allem bis zuletzt leben können. So wie es die Pionierin der Palliativmedizin Cicely Saunders treffend formuliert hat.
Die letzte gemeinsame Zeit ist bei schweren Erkrankungen auch eine ungeheuer große Aufgabe für Familien und Angehörige. Meist überwiegt die Dankbarkeit einen Nachmittag im Garten, gemeinsame Gespräche und Berührungen noch miteinander erleben zu können. Diese Erlebnisse erleichtern später die Trauerarbeit. Auch alleinlebende Menschen können in der letzten Lebensphase in ihrem eigenen vertrauten Zuhause bleiben und entsprechend versorgt werden. Die ehrenamtlich geschulten Begleiter vom Hospizverein sind dabei unverzichtbare Unterstützung. Gerade wenn es auf das Ende zugeht und eine schwere kräftezehrende Erkrankung vorliegt, sind sie häufig das Zünglein an der Waage, dass die Versorgung zu Hause bis zum Lebensende ermöglicht.
Trotz aller Unterstützung gibt es manchmal Situationen in denen das häusliche Umfeld nicht, oder im Verlauf der Erkrankung nicht mehr, in der Lage ist, die Vielzahl Aufgaben zu tragen. Bisher mussten Patienten dann in Kiel oder Rendsburg stationär untergebracht werden. Deshalb sind wir sehr dankbar, nun ein Hospiz in Gettorf vor Ort zu haben. Bei Bedarf kann auch dort die SAPV durch unser Team weitergeführt werden.
Eine besondere Herausforderung stellt auch für uns die Corona Pandemie dar. Insbesondere im Frühjahr mussten Hygienekonzepte erstellt und Schutzausrüstungen und Masken kurzfristig organisiert werden. Besonders belastend war dabei die große Angst der Patienten und Angehörigen, sogar eigene Kinder und Enkel zum Abschied ins Haus zu lassen oder gar Berührungen auszutauschen.
Mein herzlicher Dank gilt allen Patienten und Angehörigen für Ihr Vertrauen und allen Spendern von Zeit-, Sach- und Geldmitteln für Ihre Unterstützung. Allen ehrenamtlichen und professionellen Helfern insbesondere den Palliativpflegekräften unserer Diakonie vor Ort danke ich für ihre wertschätzende und harmonische Zusammenarbeit. Durch all diese Menschen werden besondere Begleitungen auf dem letzten Lebensweg auf viele Schultern verteilt und dadurch erst ermöglicht.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und Gesundheit für das nächste Lebensjahr
Dr. Pia Turowski
Palliativnetz HORIZONT
Palliativnetz-horizont.de
04331-4639560
Zum neuen Jahr
Zwischen dem Alten, Zwischen dem Neuen
Hier uns zu freuen, Schenkt uns das Glück,
Und das Vergangne Heißt mit Vertrauen
Vorwärts zu schauen, Schauen zurück.
Stunden der Plage, leider sie scheiden
Treue von Leiden, Liebe von Lust;
Bessere Tage sammlen uns wieder,
Heitere Lieder stärken die Brust.
Leiden und Freuden, jener Verschwundnen,
Sind die Verbundnen, fröhlich gedenk.
O des Geschickes seltsamer Windung!
Alte Verbindung, neues Geschenk!
Dankt es dem regen, wogenden Glücke,
Dankt dem Geschicke männiglich Gut,
Freut euch des Wechsels heiterer Triebe,
Offener Liebe, heimlicher Glut!
Andere schauen deckende Falten
Über dem Alten traurig und scheu;
Aber uns leuchtet freundliche Treue;
Sehet, das Neue findet uns neu.
So wie im Tanze bald sich verschwindet,
Wieder sich findet liebendes Paar;
So durch des Lebens wirrende Beugung
Führe die Neigung uns in das Jahr.
(Johann Wolfgang von Goethe)
von Martin Kalinowski | Dez. 21, 2020 | Spenden
SPENDEN STATT FEIERN!
Anlässlich der ausgefallenen Weihnachtsfeier der PubliCare Gruppe im Norden aufgrund der Corona bedingten Umstände, haben die Mitarbeiter des Team Büros Nord-Ost gemeinsam beschlossen, das Geld für diese Feier gemeinnützigen Organisationen zu spenden. Die Wahl fiel auf die Palliativnetz HORIZONT gGmbH, die seit einem Jahr frisch gegründet in diesen schweren Zeiten die Spende sehr dankbar angenommen hat. Herr Stephan Bauerdick Regionalleiter Nord-Ost und Julia Otte Spartenleitung Ernährungstherapie Nord-Ost waren als Vertreter der PubliCare GmbH anlässlich der Scheckübergabe am 15. Dezember 2020 mit Ute Lieske, Geschäftsführerin der Palliativnetz HORIZONT gGmbh in deren Büro in Rendsburg zusammengekommen. Nach einem sehr informativen Gespräch war klar, dass hier auch für die Zukunft, ein Austausch der beiden Unternehmen im Netzwerk sehr viel Sinn machen wird. Die PubliCare GmbH ist einer der führenden Homecare-Experten für Stomaversorgung und Kontinenzversorgung sowie für Ernährungstherapie und versorgt und begleitet Patienten in Krankenhäusern und deren Zuhause. Die Palliativnetz HORIZONT gGmbH organisiert alles für, betreut und begleitet Palliativpatienten und ihre Angehörigen in den schweren Stunden ihres Lebens insbesondere in deren Zuhause. Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage für Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich der Palliativversorgung, wird die Spende für den Aufbau der Palliativcareberatung im Kreis Rendsburg-Eckernförde eingesetzt.
von Martin Kalinowski | Sep. 24, 2020 | Kurse
Der Kurs wurde zusammen mit der HospizInitiative Eckernförde durchgeführt. Am letzten Wochenende fand der Abschluss statt. Der Kurs umfasste 7 Wochenenden Sa/So 9.30-17.00 Uhr von Ende 2019 bis jetzt. Es gab eine Coronazwangspause in der über Zoom kommuniziert wurde. Es waren zum Ende noch 12 Teilnehmerinnen (8 aus Rendsburg, 4 aus Eckernförde) dabei, davon 9 auf dem Foto. (S. Anlage).
Hospizhelfer/innen begleiten ehrenamtlich schwer kranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg und unterstützen deren Familien und Angehörige zu Hause, im Pflegeheim oder an anderen Sterbeorten. Neben der Pflege und der medizinischen Versorgung sind es ehrenamtliche Qualitäten wie „sich Zeit nehmen“ und „da sein“, die den Betroffenen Geborgenheit geben, die Begegnung ermöglichen und so in Sitzwachen und Gesprächsangeboten Entlastung schaffen.
von Martin Kalinowski | Juli 28, 2020 | Spenden
Die Palliativnetz HORIZONT gGmbH hat im Monat Juli eine großzügige Spende von der BTC Europe GmbH (BASF Group) über die Militärseelsorge 8 erhalten. Dabei handelte es sich um zwei Paletten mit Desinfektionsmittel (insgesamt über 500 l).
Die Nutzung von Desinfektionsmittel ist nicht nur in Zeiten von Corona wichtig sondern wird über Palltiatvnetz HORIZONT den Pflegekräften und Mitarbeitern auch in Zukunft bei ihrer Tätigkeit sehr dienlich sein. Ein großer Dank gebührt den Spendern und die es ermöglicht haben.
Geschäftsführung
Pallitivnetz HORIZONT gGmbH
von Martin Kalinowski | Apr. 20, 2020 | Spenden
Das Team von Palliativnetz HORIZONT und alle ehrenamtlichen Mitarbeiter bedanken sich für die großzügigen Spenden.
Dem Aufruf Masken, Schutzausrüstung und andere Gegenstände für das Team und die Patienten zu spenden sind sehr viele nachgekommen. Wir sind sehr berührt und dankbar für die Menschlichkeit und Bereitschaft, in diesen Krisenzeiten zu helfen und zu unterstützen.
„Im normalen Leben wird es einem gar nicht bewußt, daß der Mensch unendlich mehr empfängt, als er gibt, und daß Dankbarkeit das Leben erst reich macht.“
Dietrich Bonhoeffer
(dt. Theologe 1906-1945)
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