von Martin Kalinowski | Dez. 20, 2021 | Pressemitteilung
Ute Lieske (links) Geschäftsführerin der Palliativnetz HORIZONT gGmbH und Hans Stüdtje (rechts), Pensionär aus Rendsburg.
„Ich wollte gerne etwas in meiner Region unterstützen …“
Mancher erfährt in Zeiten der Pandemie, dass Feierlichkeiten und besondere Anlässe aufgrund der gesundheitlichen Lage und Einschränkungen ausfallen müssen. So auch Hans Stüdtje, frisch pensionierter Beamter vom Landesrechnungshof. Anstatt der sonst üblichen Ausstandsfeier und Geschenke der Kollegen hat er sich dafür entschieden, die gesammelten Erträge und seine Auslagen zur Feier zu diesem Anlass für einen guten Zweck zu spenden. „Wenn schon keine Feier, so soll es wenigstens anderen zugutekommen und die vielen Kollegen vom Landesrechnungshof haben eifrig mitgesammelt dafür“, sagte Hans Stüdtje dazu in einem Gespräch mit der Geschäftsführerin Ute Lieske nach der Scheckübergabe.
„Ich wollte gerne etwas in meiner Region unterstützen und mich auch persönlich vergewissern, dass es dort ankommt, wo es gebraucht wird“, sagte Hans Stüdtje auf die Frage hin, warum gerade das Palliativnetz HORIZONT in Rendsburg. „Außerdem haben meine Frau und ich selbst schon Erfahrungen mit schweren Krankheiten machen müssen, sodass wir uns sehr wohl bewusst sind, wie wichtig es ist, gerade gemeinnützige Einrichtungen in der Palliativversorgung zu unterstützen“. Dazu gehören Notfallversorgungspakete und Hilfsmittel des täglichen Bedarfs für die Patienten in der palliativen Versorgung sowie bestimmte Zusatzleistungen, die von keiner Krankenkasse getragen werden. Das Palliativnetz HORIZONT benötigt als gemeinnützige Einrichtung Spenden, um die Rundum-Versorgung gewährleisten zu können, wozu auch bestimmte Betreuungs- und Beratungsaufgaben gehören. Einige personelle Dienstleistungen in diesem Rahmen werden zum Teil ganz von Spendengeldern getragen.
Hans Stüdtje ist ein gutes Beispiel dafür, dass man aus Enttäuschungen wunderbare Gelegenheiten schaffen kann, in seiner Region etwas Gutes zu tun und etwas zu bewirken.
Das Palliativnetz HORIZONT und das Team danken Herrn Stüdtje und seiner Familie für die großzügige Spende und Bereitschaft, zu helfen.
von Martin Kalinowski | Dez. 13, 2021 | Pressemitteilung
Tanja Engel (links) vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst „Mein Anker“ und Dagmar Stroede-Jensen (mittig) Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes in Rendsburg sowie Ute Lieske (rechts) Geschäftsführerin der Palliativnetz HORIZONT gGmbH am Stand in der St. Marienkirche in Rendsburg.
Palliativnetz HORIZONT zusammen mit ambulantem Kinder- und Jugendhospizdienst „Mein Anker“ beim Benefizkonzert in der St. Marien-Kirche in Rendsburg
Mit Freude strömten die Menschen, die sich Karten für das Musik-Highlight in der Vorweihnachtszeit am Mittwoch, den 8. Dezember, abends ergattern konnten, in die St. Marien-Kirche in Rendsburg. Aufgetreten waren die Mitglieder des Band-Projektes „Home for Christmas“, wozu die Blues-Musiker Georg Schroeter, Markus Schröder und Marc Breitfelder gehören sowie die Soulsängerin Maya Mo.
Die Schirmherrschaft für dieses und andere Konzerte des Band-Projektes während der Vorweihnachtszeit in Schleswig-Holstein haben Dr. Heiner Garg, Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein sowie Bischof Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.
Zum ersten Mal hat dieses Konzert-Projekt einen Benefizcharakter erhalten, der von den Sparkassen in Schleswig-Holstein ebenfalls unterstützt wird, mit der Zusage einer Verdopplung der eingenommenen Spendensumme. Teil der Kartenerlöse des Konzertes in Rendsburg und auch aus dem Verkauf der CDs vor Ort geht an den Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein e.V. (HPVSH).
Palliativnetz HORIZONT war zusammen mit dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst mit einem Stand in der St. Marien-Kirche vor Ort, um dieses Projekt zu unterstützen und um inhaltlich den Gästen eine Möglichkeit zu präsentieren, mehr über die ambulante Hospizarbeit und Palliativversorgung zu erfahren. Es gab reichlich Austausch und informative Gespräche und für alle Besucher auch ein kleines Herz mit einer süßen Überraschung.
Ein Dank an die Künstler und die Organisatoren dieses wunderbaren Abends und ein Dank an die vielen Gäste und die eingegangenen Spenden des Konzertes.
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